Die Wirkung des Konzeptes von“ Livslust-Dzivesprieks“ auf kommende Generationen.

Die lettischen Behörden bringen mittellose Waisenkinder in Kinderheimen und anderen Institutionen unter. Nach der Grundschulausbildung müssen sie ihr Heim verlassen. Sie sind dann auf sich selbst gestellt und müssen sich selbst helfen, ohne Familie, ohne Arbeit ohne Ausbildung und ohne Geld. Oft führt dieser Weg in die Kriminalität, Prostitution, oder zu Alkohol und Drogen, und viele werden so auch HIV infiziert. Jugendliche bekommen oft schon eigene Kinder, um die sie sich nicht selber kümmern und die dann wieder in ein Kinderheim kommen. Ein teuflischer Zirkel.

Wir haben die Absicht, diesen Zirkel zu durchbrechen. Das machen wir dadurch, daß wir den Jugendlichen eine Aussicht auf Berufsausbildung und auf soziale Rehabilitation und Integration geben.
Durch einen Beruf können sie sich eher selbst versorgen und ihren sozialen Status verbessern.
Sie können sich dann auch um ihre eigenen Kinder kümmern, die mit einem besseren Start das Leben beginnen. Auf lange Sicht erhöht das Heim „Livslust-Dzivesprieks“ die Lebensqualität für viele Jugendliche, die sonst vielleicht keine Chance gehabt hätten, selbständig und unabhängiger ihr Leben zu führen.


 


Eine ehemalige Livslust-Dzivesprieks Schülerin Aiva Paleva mit ihrem Sohn.


Ehemalige Schüler von Livslust-Dzivesprieks besuchen die Schule. Junge Männer, die sich in der Gesellschaft etabliert haben.